Warum Barrierefreiheit mehr ist als ein Add-on
Seiten, die sich mit Tastatur bedienen lassen, verstaendliche Fehlermeldungen zeigen und ausreichende Kontraste bieten, profitieren nicht nur von Inklusion: Sie reduzieren Abspruenge und verbessern SEO-Technik, weil Suchmaschinen klare Strukturen bevorzugen. In oeffentlichen Auftraegen ist die Einhaltung der BITV 2.0 haeufig vertraglich gefordert.
WCAG 2.2: Prioritaeten setzen
Die Richtlinien sind umfangreich. Ueblich ist eine Stufenlogik (A, AA). Fuer viele Organisationen ist AA der Zielkorridor. Wichtige Bausteine: semantische Ueberschriftenhierarchie, Alternativtexte fuer informative Bilder, Beschriftungen von Formularfeldern und ausreichende Zielgroessen fuer Touch.
Testen: automatisiert und manuell
Automatische Scanner decken etwa 30-40 % der WCAG-Themen zuverlaessig ab - der Rest braucht manuelle Pruefung (Screenreader-Stichproben, Zoom 200 %, reduzierte Bewegung). In Projekten dokumentieren wir Befunde mit Ticket-Prioritaet und Aufwandsschaetzung, typischerweise 0,5-3 PT pro Fund, je nach Komponententiefe.
Individuelle Inhalte statt Boilerplate
Jede Zielgruppe hat andere Fragen: Ein Maschinenbauer braucht andere Beispiele als ein SaaS-Anbieter. Wir strukturieren Ihre Inhalte so, dass echte Nutzerfragen beantwortet werden - mit klaren Handlungsschritten, sinnvollen Zwischenüberschriften und Medien, die den Text ergänzen (nicht ersetzen). Das stärkt E-E-A-T und hilft gleichzeitig assistiven Technologien.
Checkliste vor dem Relaunch
- Alle interaktiven Elemente per Tastatur erreichbar; sichtbarer Fokus
- Formularfehler verständlich beschrieben, nicht nur farblich markiert
- Videos mit Untertitel oder alternatives Texttranskript
- PDFs: nur wenn nötig; sonst gleiche Informationen als HTML
Vertiefung: SEO & Technik und Leistungen.