Wann Headless Sinn macht
Wenn Inhalte mehrere Frontends speisen (Web, App, Display, Partner-Feeds) oder Teams strikt entkoppeln wollen, lohnt sich ein Headless-Ansatz. Die Redaktion arbeitet im CMS, das Frontend konsumiert APIs - Aenderungen am Layout sind unabhaengig vom Content-Modell moeglich, sofern das Modell sauber definiert ist.
Content-Modell und Benennungen
Ein konsistentes Namensschema fuer Typen (z. B. Article, ProductTeaser, FAQItem) und Relationen reduziert spaete Migrationen. Wir versionieren Breaking Changes und planen Deprecation-Zyklen - in mittleren Portfolios sind 2-4 Modell-Erweiterungen pro Quartal keine Seltenheit.
Preview und Webhooks
Redaktionelle Preview-Umgebungen sind Pflicht, sobald mehr als ein Kanal existiert. Webhooks informieren Frontends ueber Veroeffentlichungen; Build-Zeiten von 45-120 s sind bei statischen Sites ueblich. Mehr zu APIs: REST & OpenAPI.
Redaktionelle Freiheit mit Leitplanken
Ein gutes Modell erlaubt Redakteuren, Inhalte zu variieren - aber nicht, die Markenhierarchie zu sprengen. Dafür definieren wir Pflichtfelder, erlaubte Module und Freitext-Bereiche. So bleiben Landingpages individuell, ohne dass jedes Mal ein Entwickler eingreifen muss.
Migration von klassischem CMS
Bestehende Inhalte werden gemappt (alte Post-Types auf neue Typen), Medien über CDN referenziert und Redirects für stark verlinkte URLs geplant. Ein typischer Schnitt dauert je nach Umfang 3-10 Wochen inklusive QA - parallel zum laufenden Betrieb, nicht als Big-Bang.