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Was ist CI/CD?

Kurz erklärt

CI/CD steht für Continuous Integration und Continuous Delivery bzw. Deployment: Codeänderungen werden automatisch zusammengeführt, getestet und für die Auslieferung vorbereitet oder direkt live gestellt. So gelangen Updates schneller und mit weniger Fehlern in den Betrieb.

Kategorie CloudLesezeit ca. 2 Min.Stand 12. Oktober 2026
Beitragsbild: CI/CD

CI/CD: Definition der Begriffe

Continuous Integration (CI) bedeutet, dass Entwickler ihre Änderungen häufig – oft mehrmals täglich – in einen gemeinsamen Code-Stand einbringen. Bei jeder Änderung prüft ein automatischer Ablauf, ob sich der Code bauen lässt und alle Tests besteht.

Continuous Delivery (CD) geht einen Schritt weiter: Jede geprüfte Version ist jederzeit auslieferbar, die Freigabe erfolgt per Knopfdruck. Beim Continuous Deployment entfällt auch dieser Schritt – erfolgreich getestete Änderungen gehen automatisch live. Welche Variante passt, hängt davon ab, wie viel Kontrolle Sie über den Zeitpunkt eines Releases behalten möchten.

So funktioniert eine CI/CD-Pipeline

Die einzelnen Schritte werden in einer sogenannten Pipeline beschrieben, die bei jeder Änderung im Versionsverwaltungssystem Git startet. Schlägt ein Schritt fehl, stoppt die Pipeline, und das Team wird benachrichtigt.

Verbreitete Werkzeuge sind GitHub Actions, GitLab CI/CD, Jenkins und Bitbucket Pipelines. Die Pipeline selbst wird als Datei im Projekt abgelegt und ist damit versioniert und nachvollziehbar.

  • Build: Code wird kompiliert bzw. gebündelt
  • Tests: Unit-, Integrations- und Oberflächentests laufen automatisch
  • Qualitätsprüfungen: Code-Stil, Sicherheits-Scans, Abhängigkeiten
  • Deployment auf eine Test- bzw. Staging-Umgebung
  • Freigabe und Auslieferung in den Live-Betrieb

Vorteile und Grenzen von CI/CD

Fehler fallen kurz nach ihrer Entstehung auf – und nicht erst Wochen später beim großen Release. Kleine, häufige Änderungen sind leichter zu prüfen und bei Problemen schnell zurückzunehmen. Manuelle, fehleranfällige Arbeitsschritte beim Deployment entfallen.

Die Qualität einer Pipeline steht und fällt mit den Tests: Ohne aussagekräftige automatisierte Tests werden Fehler nur schneller ausgeliefert. Aufbau und Pflege der Pipeline kosten zudem anfangs Zeit, die sich aber bei jedem weiteren Release auszahlt.

  • Frühe Fehlererkennung
  • Reproduzierbare, dokumentierte Auslieferung
  • Schnelles Zurückrollen bei Problemen
  • Nur so gut wie die vorhandenen Tests

Praxisbeispiel: vom Wartungsfenster zum Routine-Update

Ein Shopbetreiber ließ Änderungen bisher per FTP-Upload einspielen, was gelegentlich zu Ausfällen führte. Mit einer CI/CD-Pipeline durchläuft jede Änderung automatisierte Tests und wird zunächst auf einer Staging-Umgebung geprüft. Erst nach Freigabe geht sie live – bei Problemen ist die vorherige Version schnell wiederhergestellt.

CI/CD lohnt sich für jede Software, die regelmäßig weiterentwickelt wird. Nano Concepts richtet Pipelines für Web-Applikationen, Shops und Apps ein und ergänzt fehlende Tests dort, wo sie das größte Risiko abdecken.

Häufige Fragen zu CI/CD

Bei Continuous Delivery ist jede Version auslieferbar, die Freigabe erfolgt aber bewusst durch einen Menschen. Bei Continuous Deployment geht jede erfolgreich getestete Änderung automatisch live.

Ein Versionsverwaltungssystem wie Git und einen CI/CD-Dienst, etwa GitHub Actions, GitLab CI/CD oder Jenkins. Hinzu kommen Test-Frameworks und eine Zielumgebung für das Deployment. Für kleinere Projekte reichen die in Code-Plattformen integrierten Dienste in der Regel aus.

Ja, besonders bei CMS-basierten oder individuell entwickelten Websites, die regelmäßig angepasst werden. Automatisierte Abläufe verringern das Risiko, dass ein Update die Seite lahmlegt.

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