Agentur oder Freelancer – wer sollte Website oder Software umsetzen?
Die Frage „Agentur oder Freelancer?“ stellt sich bei fast jedem Website- oder Softwareprojekt. Wir beantworten sie so ehrlich wie möglich – auch dort, wo ein Freelancer die bessere Wahl ist.

Ein Freelancer passt gut zu klar umrissenen Aufgaben, bei denen eine Person mit der richtigen Spezialisierung ausreicht und Sie selbst koordinieren können. Eine Agentur ist meist die bessere Wahl, wenn mehrere Disziplinen zusammenkommen – Konzept, Design, Entwicklung, SEO und Betrieb – und Sie Vertretung, Projektleitung und langfristige Betreuung brauchen. Den Ausschlag geben Projektumfang, Ausfallrisiko und Ihr eigener Koordinationsaufwand, nicht allein der Stundensatz. Bei Nano Concepts beginnen Projekte im Starter-Paket ab 2.500 €; das genaue Angebot folgt nach dem kostenlosen Erstgespräch.
Agentur oder Freelancer: die kurze Antwort
Beide Modelle haben ihre Berechtigung. Ein Freelancer ist stark, wenn Sie eine klar abgegrenzte Aufgabe haben – etwa ein WordPress-Plugin anpassen, ein Design entwerfen oder eine bestehende Anwendung um eine Funktion erweitern – und selbst genau wissen, was Sie brauchen. Sie arbeiten direkt mit der Person, die umsetzt, ohne Zwischenschritte und mit kurzen Wegen.
Eine Agentur spielt ihre Stärken aus, sobald mehrere Disziplinen ineinandergreifen: Strategie, Design, Texte, Entwicklung, Suchmaschinenoptimierung, Hosting und Wartung. Sie übernimmt die Koordination, stellt Vertretung sicher und bleibt auch nach dem Launch Ansprechpartner. Für Unternehmen ohne eigene IT- oder Marketingabteilung ist das oft der entscheidende Vorteil. Die Kehrseite: Entscheidungen laufen über mehr Personen, und Sie bezahlen die Koordination mit.
Website erstellen lassen: Freelancer oder Agentur?
Wer eine Website erstellen lassen will, unterschätzt häufig den Umfang: Struktur, Texte, Bilder, Design, Umsetzung, Rechtstexte, Ladezeit, SEO-Grundlagen und Einweisung. Ein Freelancer, der alle Bereiche gleich gut abdeckt, ist selten. Oft werden dann mehrere Freelancer kombiniert – und Sie werden zur Projektleitung zwischen Designer, Entwickler und Texter. Das kostet Zeit und erfordert Fachwissen, das im Alltag oft fehlt.
Lassen Sie die Website von einer Agentur erstellen, bekommen Sie diese Bausteine gebündelt. Bei uns arbeiten Nano Concepts für die Entwicklung und LOMA DESIGN für Webdesign, Branding und Online-Marketing am selben Standort zusammen. Das reduziert Abstimmungsaufwand, verkürzt Entscheidungswege und sorgt dafür, dass Design und Technik von Anfang an zusammenpassen. Sie haben einen Ansprechpartner statt vieler Einzelverträge.
Software und Apps: wann ein Team nötig ist
Bei Software und Apps wird der Unterschied noch deutlicher. Neben der Programmierung fallen Architektur, Datenbank, Schnittstellen, Sicherheit, Tests, Deployment und Betrieb an. Eine einzelne Person kann das bei kleinen Anwendungen leisten. Bei geschäftskritischen Systemen entsteht aber ein Risiko, wenn das gesamte Wissen bei einem Kopf liegt – Fachleute sprechen vom „Bus-Faktor“.
Fällt der einzige Entwickler aus, wechselt er in ein anderes Projekt oder ist ausgebucht, stehen Updates und Fehlerbehebung still. Eine Agentur kann das abfedern, weil mehrere Entwickler den Code kennen und dokumentiert arbeiten. Unabhängig vom Modell gilt: Lassen Sie sich Quellcode, Dokumentation und Zugänge übergeben, damit Sie nie von einer einzigen Person abhängig sind.
Was kostet eine Website bei einer Agentur im Vergleich zum Freelancer?
Agenturen haben in der Regel höhere Stundensätze als Einzelpersonen, weil Projektleitung, Qualitätssicherung und Vertretung eingerechnet sind. Der Gesamtpreis kann trotzdem vergleichbar ausfallen, wenn Sie beim Freelancer-Modell mehrere Dienstleister bezahlen und selbst koordinieren. Ihre eigene Zeit für Abstimmung, Briefings und Kontrolle gehört in jede ehrliche Rechnung. Rechnen Sie diese Stunden mit Ihrem internen Kostensatz ein, um ein realistisches Bild zu erhalten.
Wer eine Website günstig erstellen lassen möchte, sollte zwischen billig und preiswert unterscheiden. Ein niedriger Einstiegspreis hilft wenig, wenn später Nacharbeiten, fehlende Rechtstexte oder eine langsame Seite zusätzliche Kosten verursachen. Bei Nano Concepts dienen unsere Pakete als Orientierung: Starter ab 2.500 €, Professional ab 8.000 €, Enterprise individuell. Das genaue Angebot erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch.
App entwickeln lassen in Indien? Was Sie bei Offshore beachten sollten
Manche Unternehmen überlegen, eine App in Indien oder anderen Ländern entwickeln zu lassen. Offshore-Entwicklung kann funktionieren, bringt aber eigene Anforderungen mit: Zeitverschiebung, Kommunikation in einer Fremdsprache, unterschiedliches Verständnis von Anforderungen und ein anderes Rechtssystem im Streitfall. Je unklarer die Anforderungen, desto größer das Risiko teurer Missverständnisse. Erfolgreiche Offshore-Projekte setzen deshalb meist eine sehr detaillierte Spezifikation voraus.
Beachten Sie auch den Datenschutz: Erhält ein Dienstleister außerhalb der EU Zugriff auf personenbezogene Daten, gelten besondere Anforderungen der DSGVO an Übermittlungen in Drittländer. Planen Sie zudem eigene Kapazität für Spezifikation, Abnahme und Qualitätskontrolle ein. Dieser Hinweis gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung. Klären Sie außerdem, wem Quellcode und Nutzungsrechte gehören und welches Recht im Vertrag gilt.
Unsere Empfehlung: so treffen Sie die Entscheidung
Stellen Sie sich drei Fragen: Wie viele Disziplinen braucht mein Projekt? Wie kritisch ist ein Ausfall für mein Geschäft? Wie viel Zeit kann ich selbst in Koordination investieren? Je mehr Disziplinen, je höher die Kritikalität und je weniger eigene Zeit, desto eher passt eine Agentur. Für einzelne Spezialaufgaben mit klarer Vorgabe kann ein Freelancer die effizientere Lösung sein.
Binden Sie einen einzelnen Freelancer dauerhaft und eng in Ihre Abläufe ein, sollten Sie außerdem das Thema Scheinselbstständigkeit im Blick behalten und die Vertragsgestaltung prüfen lassen – auch das ersetzt keine Rechtsberatung. Wenn Sie unsicher sind, welches Modell passt, besprechen wir das offen im kostenlosen Erstgespräch, auch wenn die ehrliche Antwort lautet, dass ein Freelancer genügt.
Diese Kriterien helfen bei der Entscheidung
Projektumfang und Disziplinen
Je mehr Bereiche wie Design, Text, Entwicklung, SEO und Betrieb zusammenkommen, desto mehr spricht für ein Team.
Ausfallrisiko
Bei geschäftskritischen Anwendungen ist Vertretung wichtig; eine Einzelperson kann Urlaub, Krankheit oder Auslastung nicht immer abfedern.
Eigener Koordinationsaufwand
Mehrere Freelancer zu steuern kostet Zeit, die Sie als Kosten einrechnen sollten.
Langfristige Betreuung
Wartung, Updates und Weiterentwicklung über Jahre setzen verlässliche Strukturen voraus.
Spezialisierung
Für eine eng umrissene Spezialaufgabe kann ein erfahrener Freelancer schneller und günstiger sein.
Kommunikation und Nähe
Gleiche Sprache, Zeitzone und Rechtsrahmen erleichtern Abstimmung, Abnahme und Klärung von Streitfällen.
Rechte und Übergabe
Nutzungsrechte, Quellcode und Zugänge sollten bei jedem Modell vertraglich gesichert sein.
Ihre Checkliste zum Mitnehmen
- Alle benötigten Disziplinen für das Projekt auflisten
- Eigene Zeit für Koordination realistisch einschätzen
- Vertretungsregelung bei Ausfall erfragen
- Referenzen mit vergleichbarem Umfang prüfen
- Nutzungsrechte, Quellcode und Zugänge vertraglich regeln
- Wartung und Support nach dem Launch klären
- Bei Offshore-Anbietern Datenschutz und Datenzugriffe prüfen
So unterstützen wir Sie

Tech-Beratung
Software-Auswahl, Architektur, Code-Review und Digitalisierungsfahrplan – unabhängig und umsetzungsnah.
Mehr erfahren
Webdesign
Websites, die Ihre Marke klar zeigen und Besucher gezielt zur Anfrage führen – gestaltet mit LOMA DESIGN.
Mehr erfahren
Softwareentwicklung
Software von der Anforderung bis zum Betrieb – Web, Mobile und Schnittstellen aus einer Hand.
Mehr erfahrenHäufige Fragen
Pro Stunde häufig ja, im Gesamtprojekt nicht unbedingt. Wenn Sie mehrere Freelancer koordinieren müssen oder Nacharbeiten anfallen, relativiert sich der Unterschied. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten einschließlich Ihres eigenen Aufwands.
Das hängt von Seitenanzahl, Design, Funktionen und Inhalten ab. Bei Nano Concepts beginnen Website-Projekte im Starter-Paket ab 2.500 €, umfangreichere im Professional-Paket ab 8.000 €, große Vorhaben kalkulieren wir individuell. Das genaue Angebot erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch.
Ja, für einfache Websites mit klaren Vorgaben kann das gut funktionieren. Prüfen Sie aber, ob Rechtstexte, Ladezeit, mobile Darstellung und Wartung abgedeckt sind, und lassen Sie Domain und Hosting auf Ihr Unternehmen laufen. Günstig wird teuer, wenn später nachgebessert werden muss.
Das kann funktionieren, wenn Sie sehr klare Anforderungen, eigene Kapazität für Qualitätskontrolle und Erfahrung mit verteilten Teams haben. Zeitverschiebung, Sprache, Rechtsrahmen und Datenschutz bei Drittlandübermittlungen sollten Sie vorab bewerten. Für Projekte mit vielen offenen Fragen ist ein Team in Ihrer Nähe oft einfacher zu steuern.
Dann stehen Weiterentwicklung und Fehlerbehebung möglicherweise still, bis die Person wieder verfügbar ist oder jemand Neues eingearbeitet wurde. Schützen Sie sich, indem Sie Quellcode, Dokumentation und alle Zugänge regelmäßig erhalten. Eine Agentur kann Ausfälle durch mehrere eingearbeitete Entwickler abfedern.
Ja, das ist durchaus üblich, etwa wenn Sie einen vertrauten Designer haben und eine Agentur die Entwicklung übernimmt. Wichtig sind klare Zuständigkeiten, ein gemeinsamer Projektplan und eine Stelle, die die Gesamtverantwortung trägt.
Weitere Ratgeber & Vergleiche

Welche Förderung gibt es für Website, Software und Digitalisierung?
Für Digitalisierungsprojekte gibt es in Deutschland Förderprogramme von Bund, Ländern und EU – meist als Zuschuss, zinsgünstiges Darlehen oder geförderte Beratung.
Mehr erfahren
Wie finde ich einen guten Webdesigner oder Programmierer?
Einen guten Webdesigner oder Programmierer finden Sie in vier Schritten: Ziel und Anforderungen kurz beschreiben, gezielt nach Anbietern mit passenden Referenzen…
Mehr erfahren
Wie wird Software abgeschrieben – und gilt ein Jahr Nutzungsdauer?
Steuerlich kann Software nach dem BMF-Schreiben zur Nutzungsdauer von Computerhardware und Software für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.
Mehr erfahren
Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand – was ist bei Softwareprojekten besser?
Ein Festpreis passt, wenn Umfang und Anforderungen vor Projektstart klar beschrieben sind – Sie erhalten Budgetsicherheit, Änderungen laufen über Nachträge.
Mehr erfahren
Werkvertrag oder Dienstvertrag bei der Softwareentwicklung?
Beim Werkvertrag (§§ 631 ff.
Mehr erfahren
Individualsoftware oder SaaS – wann lohnt sich welche Lösung für Ihr Unternehmen?
Standard-Software als Dienst (SaaS) ist die richtige Wahl, wenn Ihr Prozess branchenüblich ist und eine fertige Lösung ihn gut abdeckt: schneller Start, geringes…
Mehr erfahrenBedarfsanalyse: Agentur oder Freelancer?
Beantworten Sie ein paar kurze Fragen – wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung.
Projekt anfragen