Ratgeber · Kosten & Budget

Was kostet ein Online­shop – einmalig und monatlich?

Ein eigener Onlineshop ist mehr als ein Warenkorb auf der Website: Produkte, Zahlungen, Versand, Rechtstexte und Prozesse müssen zusammenspielen. Hier erfahren Sie, welche Kosten einmalig und welche monatlich anfallen und wie Sie das passende Shopsystem finden.

Ratgeber Kosten & BudgetLesezeit ca. 5 Min.Stand 16. Oktober 2026
Beitragsbild: Was kostet ein Onlineshop – einmalig und monatlich?
Kurz & klar

Die Kosten eines Onlineshops bestehen aus der einmaligen Einrichtung – Design, Shopsystem, Produktdaten, Zahlungs- und Versandanbindung, rechtssichere Abläufe – und aus laufenden Kosten für Abo oder Hosting, Zahlungsgebühren, Apps und Wartung. Entscheidend für den Preis sind Sortimentsgröße, Shopsystem, individuelle Funktionen und Schnittstellen zu ERP oder Warenwirtschaft. Bei Nano Concepts können kleine Shops im Starter-Paket ab 2.500 € beginnen, Shops mit Schnittstellen oder B2B-Funktionen liegen im Professional-Paket ab 8.000 €, große Plattformen werden als Enterprise-Projekt individuell kalkuliert. Das verbindliche Angebot folgt nach dem kostenlosen Erstgespräch.

Online­shop erstellen lassen: Kosten für die Einrichtung

Die einmaligen Kosten für einen Onlineshop entstehen durch Konzept, Design, die Einrichtung des Shopsystems und vor allem durch die Arbeit an den Produkten: Kategorien, Varianten, Bilder, Beschreibungen und Preise müssen sauber angelegt werden. Hinzu kommen Zahlungsarten, Versandregeln, Steuereinstellungen, E-Mail-Vorlagen für Bestellungen und ausführliche Tests des gesamten Bestellprozesses – vom Warenkorb über die Zahlung bis zur Rechnung und zur Versandbestätigung.

Wie aufwendig das ist, hängt stark vom Sortiment ab. Zwanzig Produkte ohne Varianten sind schnell gepflegt; tausende Artikel mit Größen, Farben und Staffelpreisen brauchen einen automatisierten Import, oft direkt aus der Warenwirtschaft. Auch individuelle Funktionen wie ein Produktkonfigurator, Abonnements oder Kundenkonten mit eigenen Preisen erhöhen den Aufwand bei der Einrichtung spürbar.

  • Shopdesign und Nutzerführung für mobile Käufer
  • Produktdaten, Kategorien und Varianten
  • Zahlungsarten, Versand und Steuersätze
  • Rechtstexte, Bestellübersicht und Bestätigungs-E-Mails
  • Tests vom Warenkorb bis zur Rechnung

Was kostet ein Online­shop monatlich?

Laufend fallen je nach System entweder eine Abo-Gebühr an – bei Mietshops wie Shopify – oder Hosting und Wartung bei selbst betriebenen Systemen wie WooCommerce oder Shopware. Pro Bestellung kommen Gebühren der Zahlungsanbieter hinzu, außerdem gegebenenfalls Kosten für Apps und Erweiterungen, einen Dienst für aktuelle Rechtstexte, Versandsoftware und Marketing, damit der Shop überhaupt Besucher erhält.

Gerade die monatlichen Onlineshop-Kosten werden bei der Planung unterschätzt, weil sie mit dem Erfolg wachsen: Mehr Bestellungen bedeuten mehr Zahlungsgebühren, mehr Besucher erfordern mehr Serverleistung. Kalkulieren Sie deshalb nicht nur den Start, sondern auch ein realistisches Wachstumsszenario – und prüfen Sie, welche Kosten fix sind und welche mit dem Umsatz steigen.

Shopify, WooCommerce oder Shopware: Kosten im Vergleich

Shopify ist ein Mietshop: Sie zahlen ein monatliches Abo, Hosting und Sicherheitsupdates übernimmt der Anbieter. WooCommerce ist eine kostenlose Erweiterung für WordPress, braucht aber eigenes Hosting, regelmäßige Wartung und häufig kostenpflichtige Plugins. Shopware gibt es als kostenlose Community Edition und in kostenpflichtigen Editionen mit erweiterten Funktionen, etwa für B2B; betrieben wird es auf eigenem Server oder in der Cloud.

Welches System am günstigsten ist, lässt sich nur über die Gesamtkosten mehrerer Jahre beantworten: Abo- und Transaktionsgebühren auf der einen Seite, Hosting, Wartung und Lizenzen auf der anderen. Hinzu kommen Ihre Prozesse, gewünschte Schnittstellen und die Frage, wie viel Kontrolle Sie über Daten und Technik behalten möchten. Einen ausführlichen Systemvergleich finden Sie in unserem Magazin.

Was kostet ein kleiner Online­shop – und was ein guter?

Ein kleiner Onlineshop mit überschaubarem Sortiment, Standard-Zahlungsarten und einem angepassten Design lässt sich vergleichsweise schlank umsetzen. Bei Nano Concepts können solche Shops im Starter-Paket ab 2.500 € beginnen – vorausgesetzt, Produktdaten und Bilder liegen vor und es sind keine Schnittstellen zu anderen Systemen nötig. Erweiterungen lassen sich später schrittweise ergänzen, wenn der Shop wächst.

Ein guter Onlineshop unterscheidet sich weniger durch die Größe als durch die Qualität: schnelle Ladezeiten auf dem Smartphone, verständliche Produktseiten, ein reibungsloser Checkout, rechtssichere Abläufe und saubere Daten für Buchhaltung und Versand. Diese Punkte entscheiden darüber, ob Besucher tatsächlich kaufen – und gehören deshalb ins Budget, auch wenn der Shop klein startet.

Schnitt­stellen, B2B und Sortiment: die großen Kosten­treiber

Sobald ein Shop mit anderen Systemen sprechen muss, steigt der Aufwand: Warenwirtschaft oder ERP für Bestände und Preise, Buchhaltung für Rechnungen, Versanddienstleister, Marktplätze oder ein PIM für Produktdaten. Jede Schnittstelle muss geplant, entwickelt, getestet und bei Updates der angebundenen Systeme gepflegt werden – das gehört in jede ehrliche Kalkulation. Je sauberer die Daten in den Quellsystemen sind, desto schlanker bleibt dieser Aufwand.

B2B-Shops bringen eigene Anforderungen mit: kundenspezifische Preise, Staffelpreise, Freigabeprozesse, Schnellbestellung per Artikelnummer und Kauf auf Rechnung. Ein Beispiel aus unserer Praxis ist ein B2B-Wholesale-Portal mit ERP-Anbindung und mehr als 5.000 Artikeln. Solche Projekte liegen typischerweise im Professional-Paket ab 8.000 € oder werden als Enterprise-Projekt individuell kalkuliert, nachdem wir Ihre Prozesse gemeinsam aufgenommen haben.

Rechtliche Pflichten im Online­shop als Kostenfaktor

Ein Onlineshop muss in Deutschland zahlreiche Pflichten erfüllen: Impressum, Datenschutzerklärung, AGB und Widerrufsbelehrung, korrekte Preisangaben inklusive Versandkosten und eine eindeutig beschriftete Bestellschaltfläche wie „zahlungspflichtig bestellen“. Seit dem 28. Juni 2025 stellt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz zudem Anforderungen an viele Shops, die sich an Verbraucher richten; Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Welche Pflichten für Ihren Shop konkret gelten, sollte vor dem Projektstart geklärt werden.

Die technische Umsetzung dieser Pflichten übernehmen wir im Projekt. Die Rechtstexte selbst sollten von einer Kanzlei oder einem spezialisierten Rechtstexte-Dienst stammen, der sie bei Gesetzesänderungen aktualisiert – das ist ein laufender Kostenpunkt. Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung, zeigt aber, warum ein Shop-Angebot ohne diese Punkte unvollständig ist und später zu teuren Nachbesserungen führen kann.

Online­shop-Kosten vergleichen: So lesen Sie Angebote richtig

Legen Sie Angebote nebeneinander und prüfen Sie, ob dieselben Leistungen enthalten sind: Wie viele Produkte werden angelegt, wer importiert die Daten, sind Zahlungsarten und Versand eingerichtet, gibt es eine Einweisung? Und was passiert nach dem Launch – sind Wartung, Updates und Support geregelt? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, werden die Preise verschiedener Anbieter wirklich vergleichbar.

  • Gesamtkosten über mehrere Jahre statt nur Startpreis
  • Fixe und umsatzabhängige Gebühren getrennt ausweisen
  • Datenübernahme und Produktpflege klar beschrieben
  • Inhaberschaft von Domain, Shop-Konto und Kundendaten
  • Möglichkeit, später System oder Dienstleister zu wechseln
Darauf kommt es an

Diese Faktoren bestimmen die Kosten

Shopsystem und Lizenzmodell

Mietshop mit Abo oder selbst betriebenes System mit Hosting und Wartung – das Modell bestimmt die laufenden Kosten.

Sortiment und Produktdaten

Anzahl der Artikel, Varianten und die Qualität vorhandener Daten entscheiden über den Aufwand bei Import und Pflege.

Design und Nutzer­füh­rung

Ein angepasstes Theme ist schneller umgesetzt als ein individuell gestaltetes Einkaufserlebnis.

Zahlung und Versand

Jede Zahlungsart und jeder Versanddienstleister muss eingerichtet und getestet werden; Zahlungsgebühren fallen pro Bestellung an.

Schnitt­stellen

Anbindungen an ERP, Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Marktplätze gehören zu den größten Kostentreibern.

B2B-Funktionen

Kundengruppenpreise, Freigaben, Schnellbestellung und Kauf auf Rechnung erfordern zusätzliche Entwicklung.

Rechtliches und Barriere­freiheit

Rechtstexte, korrekte Bestellabläufe und Barrierefreiheit verursachen einmalige und laufende Kosten.

Betrieb und Wartung

Updates, Sicherheitspflege, Backups und Support sichern den laufenden Verkauf.

Checkliste

Ihre Checkliste zum Mitnehmen

  • Sortiment, Varianten und Anzahl der Artikel erfassen
  • Gewünschte Zahlungsarten und Versanddienstleister festlegen
  • Vorhandene Systeme wie Warenwirtschaft oder Buchhaltung auflisten
  • Rechtstexte über Kanzlei oder Rechtstexte-Dienst einplanen
  • Produktfotos und -beschreibungen vorbereiten
  • Laufende Kosten für mindestens drei Jahre kalkulieren
  • Verantwortliche für Produktpflege und Bestellabwicklung benennen
  • Anforderungen an Barrierefreiheit für Ihren Shop prüfen
Pakete

Unsere Pakete als Orientierung

Starter

ab 2.500 €

Ideal für Landing Pages, einfache Web-Applikationen und Prototypen.

Anfragen

Professional

ab 8.000 €

Für komplexe Webanwendungen, Portale und maßgeschneiderte Softwarelösungen.

Anfragen

Enterprise

Individuell

Für große Projekte, Systemlandschaften und langfristige Entwicklungspartnerschaften.

Angebot anfragen

Orientierungspreise netto – das genaue Angebot erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch. Preise & Pakete im Detail

FAQ

Häufige Fragen

Die monatlichen Kosten bestehen aus Abo oder Hosting, Zahlungsgebühren pro Bestellung, eventuellen App- und Plugin-Lizenzen, einem Rechtstexte-Dienst und Wartung. Ein Teil davon ist fix, ein Teil wächst mit Ihrem Umsatz. Wir stellen Ihnen diese Posten vor Projektstart transparent zusammen.

Bei Shopify zahlen Sie eine monatliche Abo-Gebühr je nach Tarif, dazu Gebühren für die Zahlungsabwicklung und gegebenenfalls kostenpflichtige Apps und Themes. Die aktuellen Tarifpreise veröffentlicht Shopify selbst. Wie sich die Kosten im Detail zusammensetzen, erklärt unser Ratgeber „Was kostet Shopify?“.

Ein kleiner Shop mit wenigen Produkten, Standard-Zahlungsarten und ohne Schnittstellen kann bei Nano Concepts im Starter-Paket ab 2.500 € beginnen. Voraussetzung ist, dass Produktdaten und Bilder vorliegen. Das genaue Angebot erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch.

WooCommerce selbst ist kostenlos, Shopify kostet ein monatliches Abo. Dafür brauchen Sie bei WooCommerce eigenes Hosting, regelmäßige Wartung und oft kostenpflichtige Plugins. Welche Lösung günstiger ist, zeigt erst ein Vergleich der Gesamtkosten über mehrere Jahre.

Häufig ja – etwa mit WooCommerce in eine WordPress-Website oder über eingebettete Shop-Funktionen. Bei großem Sortiment oder vielen Schnittstellen ist ein eigenständiges Shopsystem oft die bessere Wahl. Wir prüfen im Erstgespräch, welche Variante zu Ihrer Website und Ihren Prozessen passt.

B2B-Shops sind meist aufwendiger, weil kundenspezifische Preise, Freigaben, Schnellbestellung und ERP-Anbindungen hinzukommen. Solche Projekte liegen in der Regel im Professional-Paket ab 8.000 € oder werden als Enterprise-Projekt individuell kalkuliert. Grundlage ist immer eine gemeinsame Anforderungsaufnahme.

Weiterlesen

Weitere Ratgeber & Vergleiche

Kosten & Budget

Was kostet Shopify pro Monat und pro Verkauf?

Shopify kostet eine monatliche Abo-Gebühr, deren Höhe vom gewählten Tarif und von monatlicher oder jährlicher Zahlung abhängt; die aktuellen Preise veröffentlicht…

Mehr erfahren
Dauer & Zeitplan

Wie lange dauert es, einen Online­shop zu erstellen?

Wie lange es dauert, einen Onlineshop zu erstellen, hängt vor allem von Sortimentsgröße, Shopsystem, Schnittstellen und dem Zustand Ihrer Produktdaten ab.

Mehr erfahren
Entscheidungshilfe

Lohnt sich ein eigener Online­shop noch?

Ein eigener Onlineshop lohnt sich, wenn nach Wareneinsatz, Versand, Gebühren und Marketing pro Bestellung noch genug Marge bleibt und Sie Kunden wiederholt erreichen…

Mehr erfahren
Vergleich

Shopify oder WooCommerce – welches Shopsystem passt besser zu Ihrem Unternehmen?

Shopify passt, wenn Sie schnell und mit wenig Technikaufwand verkaufen möchten: Hosting, Sicherheit und Checkout kommen aus einer Hand, dafür mieten Sie die Plattform…

Mehr erfahren
Vergleich

Shopware oder Magento (Adobe Commerce) – welches Shopsystem passt?

Im Vergleich „Shopware oder Magento“ ist Shopware 6 für die meisten mittelständischen Händler im deutschsprachigen Raum die pragmatischere Wahl: modern aufgebaut, mit…

Mehr erfahren
Kosten & Budget

Was kostet eine Website – und wovon hängt der Preis ab?

Was eine Website kostet, hängt vor allem von Umfang, Design-Anspruch, Inhalten, Funktionen wie Terminbuchung oder Shop und vom technischen System ab.

Mehr erfahren
In 60 Sekunden zum passenden Angebot

Bedarfsanalyse: Was kostet ein Onlineshop?

Beantworten Sie ein paar kurze Fragen – wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung.

Projekt anfragen