Was kostet Shopify pro Monat und pro Verkauf?
Shopify gilt als schneller Weg zum eigenen Onlineshop – doch die Kosten verteilen sich auf mehrere Posten, die man kennen sollte. Wir zeigen, wie sich Abo, Gebühren pro Verkauf und Zusatzkosten zusammensetzen und wie Sie sie korrekt verbuchen lassen.

Shopify kostet eine monatliche Abo-Gebühr, deren Höhe vom gewählten Tarif und von monatlicher oder jährlicher Zahlung abhängt; die aktuellen Preise veröffentlicht Shopify auf seiner Preisseite. Pro Verkauf kommen Gebühren für die Zahlungsabwicklung hinzu, und wer statt Shopify Payments einen externen Zahlungsanbieter nutzt, zahlt in der Regel zusätzlich eine Transaktionsgebühr an Shopify. Weitere Kosten entstehen durch kostenpflichtige Apps, Premium-Themes, die Domain und die Einrichtung des Shops. Für Einrichtung und Design eines Shopify-Shops erhalten Sie bei Nano Concepts nach dem kostenlosen Erstgespräch ein Angebot – Orientierung geben unsere Pakete ab 2.500 €.
Shopify Kosten pro Monat: So funktionieren die Tarife
Shopify rechnet über ein monatliches Abo ab. Die Tarife reichen von Einstiegsvarianten für kleine Shops über Pakete mit mehr Mitarbeiterkonten, erweiterten Berichten und günstigeren Gebührensätzen bis zu Shopify Plus für große Händler, das individuell vereinbart wird. Wer jährlich statt monatlich zahlt, erhält bei Shopify in der Regel einen niedrigeren Monatspreis – bindet sich dafür aber länger.
Die aktuellen Beträge veröffentlicht Shopify auf seiner Preisseite in Euro; sie ändern sich gelegentlich, und Aktionen für Neukunden sind üblich. Wir nennen hier bewusst keine Zahlen, die morgen veraltet sein könnten. Wichtiger für Ihre Entscheidung ist ohnehin, welcher Tarif die Funktionen bietet, die Ihr Shop wirklich braucht, und wie sich die Gebühren pro Verkauf je Tarif unterscheiden.
Shopify Kosten pro Verkauf: Zahlungs- und Transaktionsgebühren
Pro Bestellung fallen Gebühren für die Zahlungsabwicklung an. Mit Shopify Payments rechnet Shopify Kreditkarten und weitere Zahlarten direkt ab; die Sätze hängen vom Tarif und von der Art der Zahlung ab. Zahlungsdienste, die separat angebunden werden – etwa PayPal –, berechnen ihre Gebühren selbst nach ihren eigenen Konditionen, die Sie zusätzlich prüfen sollten.
Nutzen Sie statt Shopify Payments einen externen Zahlungsanbieter, berechnet Shopify in der Regel zusätzlich eine Transaktionsgebühr auf den Umsatz, deren Höhe vom Tarif abhängt. Eine Gebühr pro eingestelltem Artikel gibt es in den regulären Tarifen nicht. Die Frage nach den Shopify Kosten pro Artikel beantwortet sich also über die Gebühren pro Verkauf, nicht über die Zahl der Produkte im Shop.
Zusatzkosten: Apps, Themes, Domain und Einrichtung
Viele Funktionen, die Händler in Deutschland brauchen, kommen über Apps: Rechtstexte, Bewertungen, Produktfilter, Bundles, Abonnements oder Anbindungen an Warenwirtschaft und Buchhaltung. Zahlreiche Apps kosten eine monatliche Gebühr, und mehrere kleine Abos summieren sich schnell zu einem relevanten Posten. Prüfen Sie deshalb vor jeder Installation, ob die Funktion wirklich nötig ist oder bereits im Tarif steckt.
Dazu kommen ein Premium-Theme als Einmalkauf oder ein individuelles Design, die Domain und die professionelle Einrichtung: Produkte anlegen, Zahlungen und Versand konfigurieren, Steuern einstellen, Rechtstexte einbinden, Daten aus einem alten Shop übernehmen. Bei dieser Einrichtung unterstützen wir – Orientierung geben unsere Pakete Starter ab 2.500 € und Professional ab 8.000 €.
Shopify Kosten in Deutschland: Steuern, Recht und Zahlarten
Für einen Shopify-Shop in Deutschland gelten dieselben Pflichten wie für jeden Onlineshop: Impressum, Datenschutzerklärung, AGB, Widerrufsbelehrung, korrekte Preisangaben und eine eindeutig beschriftete Bestellschaltfläche. Shopify liefert dafür die Technik, die Inhalte und Einstellungen müssen Sie bzw. Ihr Dienstleister korrekt hinterlegen. Auch die Cookie-Einwilligung muss zu den eingesetzten Apps und Diensten passen.
Steuerlich ist zu beachten, dass Shopify seine Leistungen an Händler in der EU in der Regel über eine Gesellschaft im EU-Ausland abrechnet. Bei Unternehmern kann dann das Reverse-Charge-Verfahren greifen, bei dem Sie die Umsatzsteuer selbst anmelden. Klären Sie die genaue Behandlung mit Ihrer Steuerberatung; dieser Ratgeber ersetzt keine Rechts- bzw. Steuerberatung.
Shopify-Kosten buchen nach SKR03 und SKR04
Für die Buchhaltung lohnt es sich, die Shopify-Kosten nach Art zu trennen. Die Abo-Gebühr und App-Abos sind laufender Aufwand für die Nutzung von Software; häufig werden dafür Konten für die zeitlich befristete Überlassung von Rechten genutzt, etwa SKR03 4964 bzw. SKR04 6837. Gebühren für die Zahlungsabwicklung werden üblicherweise als Nebenkosten des Geldverkehrs gebucht, etwa SKR03 4970 bzw. SKR04 6855.
Ob diese Zuordnung für Ihr Unternehmen passt, welche Konten bei Reverse-Charge zusätzlich nötig sind und wie Auszahlungen von Shopify Payments mit Bestellungen abgeglichen werden, legt Ihre Steuerberatung fest. Technisch helfen wir, indem wir Exporte, Belege und Auszahlungsberichte so einrichten, dass sie sauber in Ihre Buchhaltung fließen – bei Bedarf auch über eine DATEV-Schnittstelle.
Shopify kostenlos testen – und kostenlose Alternativen
Shopify bietet Neukunden regelmäßig einen kostenlosen oder vergünstigten Testzeitraum an; Dauer und Konditionen wechseln. Nutzen Sie diese Zeit gezielt: Legen Sie einige echte Produkte an, testen Sie Checkout und Zahlarten und prüfen Sie, welche Apps Sie wirklich brauchen. So sehen Sie früh, welche laufenden Kosten auf Sie zukommen, bevor Sie sich für einen Tarif entscheiden.
Als kostenlose Alternativen werden oft WooCommerce und die Shopware Community Edition genannt. Kostenlos ist dort aber nur die Software: Hosting, Sicherheitsupdates, Erweiterungen und Wartung bezahlen Sie trotzdem – mit Geld oder eigener Zeit. Für Händler, die volle Kontrolle über Daten und Technik möchten, kann das sinnvoll sein; wer sich nicht um Server kümmern will, ist mit einem Mietshop oft entspannter.
WordPress oder Shopify: Was passt zu Ihrem Shop?
WordPress mit WooCommerce eignet sich, wenn Inhalte, Blog und Shop eng verzahnt sind und Sie viel Gestaltungsfreiheit möchten. Sie tragen dafür die Verantwortung für Hosting und Updates. Shopify passt, wenn Sie schnell starten, wenig Technik betreuen und auf ein großes App-Angebot zurückgreifen möchten – zum Preis monatlicher Gebühren und einer gewissen Bindung an die Plattform.
Wechsel sind möglich, aber aufwendig: Produkte, Kunden, Bestellhistorie und vor allem die Adressen der Seiten müssen übertragen werden, damit Google-Rankings erhalten bleiben. Planen Sie die Systementscheidung deshalb für mehrere Jahre. Wir beraten herstellerneutral und übernehmen bei Bedarf auch die Shopify-Migration aus einem bestehenden Shop, inklusive Weiterleitungen und Tests der wichtigsten Seiten.
Diese Faktoren bestimmen die Kosten
Tarif und Zahlungsrhythmus
Der gewählte Shopify-Tarif und die monatliche oder jährliche Zahlung bestimmen die feste Grundgebühr.
Zahlungsabwicklung
Shopify Payments oder externer Anbieter – davon hängen die Gebühren pro Verkauf und mögliche zusätzliche Transaktionsgebühren ab.
Bestellvolumen
Je mehr Umsatz, desto stärker fallen prozentuale Gebühren ins Gewicht – und desto eher kann ein höherer Tarif mit günstigeren Sätzen sinnvoll sein.
Apps und Erweiterungen
Monatliche App-Abos für Rechtstexte, Filter, Bewertungen oder Schnittstellen addieren sich zu den Fixkosten.
Theme und Design
Ein kostenloses Theme, ein Premium-Theme oder ein individuelles Design unterscheiden sich deutlich im einmaligen Aufwand.
Einrichtung und Datenübernahme
Produktanlage, Konfiguration und die Migration aus einem bestehenden Shop sind einmalige Projektkosten.
Internationaler Verkauf
Mehrere Märkte, Sprachen und Währungen erfordern zusätzliche Einstellungen, Übersetzungen und eine steuerliche Prüfung.
Ihre Checkliste zum Mitnehmen
- Benötigte Funktionen auflisten und passenden Tarif wählen
- Gebührensätze für Shopify Payments und externe Zahlarten vergleichen
- Monatliche App-Kosten in einer Liste summieren
- Testzeitraum mit echten Produkten und Testbestellungen nutzen
- Rechtstexte, Bestellschaltfläche und Cookie-Einwilligung prüfen
- Umsatzsteuer und Reverse-Charge mit der Steuerberatung klären
- Export von Belegen und Auszahlungen für die Buchhaltung einrichten
- Domain auf das eigene Unternehmen registrieren
Unsere Pakete als Orientierung
Professional
Für komplexe Webanwendungen, Portale und maßgeschneiderte Softwarelösungen.
AnfragenEnterprise
Für große Projekte, Systemlandschaften und langfristige Entwicklungspartnerschaften.
Angebot anfragenOrientierungspreise netto – das genaue Angebot erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch. Preise & Pakete im Detail
So unterstützen wir Sie

Shopify-Shop erstellen lassen
Shopify-Shops im Design Ihrer Marke – eingerichtet mit Zahlung, Versand, Steuern und Apps, startklar für den deutschen Markt.
Mehr erfahren
Shopify-Migration
Umzug Ihres Shops zu Shopify – mit Produkten, Kunden, Bestellhistorie und sauberen Weiterleitungen für alte URLs.
Mehr erfahren
E-Commerce & Onlineshops
Onlineshops mit Shopify, WooCommerce oder Shopware – inklusive Zahlung, Versand und Anbindung an Ihre Warenwirtschaft.
Mehr erfahren
WooCommerce-Shop erstellen
Onlineshops auf WordPress mit WooCommerce – eigenes Design, Deutschland-Setup, Zahlung, Versand und Schnittstellen aus einer Hand.
Mehr erfahrenHäufige Fragen
Das hängt vom Tarif und davon ab, ob Sie monatlich oder jährlich zahlen. Die aktuellen Preise veröffentlicht Shopify auf seiner Preisseite. Hinzu kommen in der Praxis meist App-Abos und gegebenenfalls ein Premium-Theme.
Pro Bestellung zahlen Sie Gebühren für die Zahlungsabwicklung, deren Höhe vom Tarif und von der Zahlart abhängt. Nutzen Sie einen externen Zahlungsanbieter statt Shopify Payments, kommt in der Regel eine zusätzliche Transaktionsgebühr von Shopify hinzu. Separat angebundene Dienste wie PayPal berechnen ihre eigenen Gebühren.
Für das Einstellen von Produkten berechnet Shopify in den regulären Tarifen keine Gebühr pro Artikel. Kosten entstehen über das monatliche Abo und die Gebühren pro Verkauf. Aufwand verursachen große Sortimente dennoch – bei Import, Pflege und Produktfotos.
Ja, Shopify bietet Neukunden regelmäßig einen kostenlosen oder vergünstigten Testzeitraum an; die Konditionen wechseln. Nutzen Sie die Zeit, um Checkout, Zahlarten und benötigte Apps mit echten Produkten zu prüfen. So erkennen Sie früh die tatsächlichen laufenden Kosten.
Abo- und App-Gebühren werden häufig als Aufwand für Software bzw. Lizenzen gebucht, Zahlungsgebühren als Nebenkosten des Geldverkehrs. Wegen möglicher Reverse-Charge-Besonderheiten sollte Ihre Steuerberatung die genauen Konten festlegen. Diese Antwort ersetzt keine Steuerberatung.
WordPress mit WooCommerce hat keine Abo-Gebühr für die Software, erfordert aber Hosting, Wartung und oft kostenpflichtige Plugins. Shopify kostet ein monatliches Abo plus Gebühren, nimmt Ihnen dafür viel Technik ab. Was günstiger ist, entscheidet der Vergleich der Gesamtkosten über mehrere Jahre.
Weitere Ratgeber & Vergleiche

Was kostet ein Onlineshop – einmalig und monatlich?
Die Kosten eines Onlineshops bestehen aus der einmaligen Einrichtung – Design, Shopsystem, Produktdaten, Zahlungs- und Versandanbindung, rechtssichere Abläufe – und aus…
Mehr erfahren
Wie lange dauert es, einen Onlineshop zu erstellen?
Wie lange es dauert, einen Onlineshop zu erstellen, hängt vor allem von Sortimentsgröße, Shopsystem, Schnittstellen und dem Zustand Ihrer Produktdaten ab.
Mehr erfahren
Was braucht man für einen eigenen Onlineshop?
Für einen eigenen Onlineshop brauchen Sie in Deutschland in der Regel ein angemeldetes Gewerbe und eine steuerliche Erfassung beim Finanzamt, rechtssichere Shop-Texte…
Mehr erfahren
Shopify oder WooCommerce – welches Shopsystem passt besser zu Ihrem Unternehmen?
Shopify passt, wenn Sie schnell und mit wenig Technikaufwand verkaufen möchten: Hosting, Sicherheit und Checkout kommen aus einer Hand, dafür mieten Sie die Plattform…
Mehr erfahren
Shopware oder Magento (Adobe Commerce) – welches Shopsystem passt?
Im Vergleich „Shopware oder Magento“ ist Shopware 6 für die meisten mittelständischen Händler im deutschsprachigen Raum die pragmatischere Wahl: modern aufgebaut, mit…
Mehr erfahren
Was kostet eine Website – und wovon hängt der Preis ab?
Was eine Website kostet, hängt vor allem von Umfang, Design-Anspruch, Inhalten, Funktionen wie Terminbuchung oder Shop und vom technischen System ab.
Mehr erfahrenBedarfsanalyse: Was kostet Shopify?
Beantworten Sie ein paar kurze Fragen – wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung.
Projekt anfragen