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Was bedeutet IMAC (Install, Move, Add, Change)?

Kurz erklärt

IMAC steht für Install, Move, Add, Change und beschreibt die typischen Arbeiten an IT-Arbeitsplätzen: neue Geräte installieren, Arbeitsplätze umziehen, Komponenten ergänzen und Konfigurationen ändern. Der Begriff fasst Routineeinsätze zusammen, die häufig vor Ort durch Techniker erledigt werden.

Kategorie IT-ServiceLesezeit ca. 3 Min.Stand 16. Oktober 2026
Beitragsbild: IMAC (Install, Move, Add, Change)

IMAC: Definition

IMAC beschreibt die vier wiederkehrenden Veränderungen am IT-Arbeitsplatz. Install steht für die Erstinstallation neuer Geräte und Software, Move für den Umzug von Geräten oder Arbeitsplätzen, Add für das Hinzufügen von Komponenten oder Nutzern, Change für Änderungen an Hardware, Software oder Berechtigungen. Im Servicevertrag wird dafür oft ein fester Leistungsumfang vereinbart.

Erweitert wird der Begriff gelegentlich zu IMACD: Das D steht für Disposal, die Außerbetriebnahme und Entsorgung von Altgeräten samt Datenlöschung. IMAC-Leistungen sind klar abgegrenzt von der Störungsbehebung (Break-Fix) und von größeren Projekten wie Rollouts, auch wenn sich beides im Alltag überschneidet.

So läuft ein IMAC-Auftrag ab

Meist beginnt ein IMAC-Auftrag als Ticket oder Bestellung: Eine Führungskraft meldet einen neuen Mitarbeiter oder einen Umzug. Der Service Desk erfasst die Details, plant Termin und Techniker ein und stellt benötigte Geräte bereit. Nach der Durchführung bestätigt der Nutzer den Einsatz, und der Bestand wird aktualisiert.

  • Auftrag erfassen und Termin abstimmen
  • Geräte und Zubehör vorbereiten (Staging)
  • Aufbau, Anschluss und Funktionstest am Arbeitsplatz
  • Datenübernahme und Einweisung des Nutzers
  • Dokumentation und Aktualisierung des Inventars
  • Rücknahme und Löschung von Altgeräten

Praxis­bei­spiel: Büroumzug eines Zulieferers

Ein Zulieferer verlegt die Verwaltung mit 45 Arbeitsplätzen in ein anderes Gebäude. Vorab werden die Arbeitsplätze erfasst, Dosen und Netzwerkanschlüsse im Zielgebäude geprüft und ein Umzugsplan nach Abteilungen erstellt. Am Umzugswochenende bauen Techniker die Geräte ab, beschriften Kabel und transportieren die Technik zum neuen Standort.

Am Montag stehen die Arbeitsplätze wie geplant bereit: aufgebaut, angeschlossen und getestet. Telefone und Drucker funktionieren, ein Ansprechpartner steht für Rückfragen bereit, und die Inventarliste zeigt die neuen Standorte. Ohne diese Vorbereitung gehen Zeit und Nerven verloren, weil Mitarbeitende selbst nach Kabeln und Anschlüssen suchen.

Vorteile, Grenzen und typische Fehler

Standardisierte IMAC-Leistungen machen Aufwand und Kosten planbar: Wiederkehrende Einsätze laufen nach festem Muster, Qualität und Dokumentation sind einheitlich. Unternehmen mit mehreren Standorten sparen sich eigene Techniker vor Ort und können Spitzen, etwa bei Neueinstellungen, flexibel abdecken, ohne dafür dauerhaft Personal vorzuhalten.

Probleme entstehen bei unklarem Leistungsumfang, fehlender Vorbereitung und kurzfristigen Änderungen. Typische Fehler sind unvollständige Aufträge, fehlende Zugänge zum Gebäude und ausbleibende Rückmeldung an das Inventar. Wichtig ist deshalb eine klare Vereinbarung: Was ist im Preis enthalten, welche Vorlaufzeiten gelten, wer koordiniert vor Ort?

IMAC mit Nano Concepts

Nano Concepts übernimmt IMAC-Leistungen deutschlandweit gemeinsam mit Partner-Teams vor Ort – von der Geräteinstallation über Umzüge bis zur Rücknahme der Altgeräte. Die Aufträge laufen über ein Ticketsystem, sodass Termin, Status und Dokumentation jederzeit nachvollziehbar sind. Für größere Vorhaben lässt sich IMAC in ein Rollout-Projekt einbetten.

Häufige Fragen zu IMAC (Install, Move, Add, Change)

IMACD erweitert IMAC um das D für Disposal. Gemeint sind Außerbetriebnahme, Rücknahme und fachgerechte Entsorgung von Altgeräten einschließlich der Löschung von Daten. In vielen Serviceverträgen ist das D ausdrücklich geregelt, weil Datenschutz und Nachweise eine Rolle spielen.

IMAC sind geplante, wiederkehrende Veränderungen wie Installation oder Umzug. Break-Fix bezeichnet die Reparatur nach einem Ausfall, ungeplant und mit hoher Dringlichkeit. Viele Dienstleister bieten beides an, rechnen aber unterschiedlich ab, etwa mit Pauschalen für IMAC und Reaktionszeiten für Störungen.

Üblich sind Pauschalen je Einsatz oder Gerät, Stundensätze oder Rahmenverträge mit festen Leistungskatalogen. Wichtig ist, dass Vorlaufzeiten, Anfahrt, Material und Leistungsumfang klar benannt sind. So lassen sich Kosten für Umzüge und Neuanschaffungen vorab sicher kalkulieren.

Teilweise. Software-Installation, Konfiguration und Berechtigungsänderungen laufen oft aus der Ferne. Aufbau, Verkabelung, Transport und Geräte-Austausch erfordern dagegen einen Techniker vor Ort. In der Praxis werden beide Wege kombiniert, um Einsätze kurz zu halten.

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