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Was ist eine REST-API?

Kurz erklärt

Eine REST-API ist eine Programmierschnittstelle nach dem Architekturstil REST (Representational State Transfer): Programme greifen über HTTP mit Methoden wie GET oder POST auf eindeutig adressierte Ressourcen zu und erhalten meist JSON-Daten zurück.

Kategorie SoftwareLesezeit ca. 2 Min.Stand 12. Oktober 2026
Beitragsbild: REST-API

REST-API: Definition und Herkunft

REST ist kein Protokoll und keine Software, sondern ein Architekturstil. Beschrieben hat ihn der Informatiker Roy Fielding im Jahr 2000 in seiner Dissertation. Eine Schnittstelle, die diese Prinzipien umsetzt, wird als REST-API oder RESTful API bezeichnet.

Im Mittelpunkt stehen Ressourcen – also Dinge wie Kunden, Aufträge oder Produkte. Jede Ressource hat eine eigene Adresse (URL), etwa /api/kunden/42. Weil REST auf dem bekannten Web-Protokoll HTTP aufsetzt, lässt es sich mit nahezu jeder Programmiersprache nutzen.

So funktioniert eine REST-API

Ein Client schickt eine HTTP-Anfrage an eine URL und gibt mit der Methode an, was passieren soll. Der Server antwortet mit den Daten und einem Statuscode, der das Ergebnis beschreibt – etwa 200 für „erfolgreich“ oder 404 für „nicht gefunden“.

Wichtig ist die Zustandslosigkeit: Der Server merkt sich zwischen zwei Anfragen nichts über den Client. Jede Anfrage bringt alle nötigen Informationen mit. Das macht REST-APIs gut skalierbar, weil jede Anfrage von jedem Server beantwortet werden kann.

  • GET: Daten abrufen, z. B. eine Kundenliste
  • POST: neuen Datensatz anlegen, z. B. eine Bestellung
  • PUT / PATCH: vorhandene Daten ganz oder teilweise ändern
  • DELETE: einen Datensatz löschen

Vorteile und Grenzen von REST

REST-APIs sind leicht verständlich, gut dokumentierbar – zum Beispiel mit dem OpenAPI-Standard – und von Browsern, Apps und Servern gleichermaßen nutzbar. Antworten lassen sich zwischenspeichern, was Last spart und Ladezeiten verkürzt.

Grenzen zeigen sich bei komplexen Datenabfragen: Oft sind mehrere Anfragen nötig, oder es werden mehr Daten geliefert als gebraucht. Für solche Fälle kann GraphQL die bessere Wahl sein, für sehr schnelle interne Kommunikation zwischen Diensten auch gRPC.

  • Weit verbreitet, viele Werkzeuge und Entwickler kennen den Stil
  • Klare, lesbare URLs und standardisierte HTTP-Methoden
  • Gut cachebar und horizontal skalierbar
  • Bei verschachtelten Daten mitunter viele Einzelanfragen nötig

Praxisbeispiel: eine REST-API für App und Website

Ein Handwerksbetrieb lässt eine Kundenplattform entwickeln: Kunden buchen Termine auf der Website, Monteure sehen ihre Einsätze in einer App. Beide greifen über dieselbe REST-API auf das Backend zu. Neue Kanäle – etwa ein Kundenportal – lassen sich später anbinden, ohne die Geschäftslogik doppelt zu bauen.

In der Praxis zählen saubere Versionierung (z. B. /api/v1/), verständliche Fehlermeldungen, Authentifizierung und eine Begrenzung der Anfragen (Rate Limiting). Nano Concepts plant und entwickelt REST-APIs inklusive Dokumentation, damit auch Ihr Team oder externe Partner damit arbeiten können.

Häufige Fragen zu REST-API

API ist der Oberbegriff für jede Programmierschnittstelle. Eine REST-API ist eine API, die nach den Regeln des REST-Architekturstils aufgebaut ist und HTTP nutzt.

Am häufigsten JSON, weil es kompakt und leicht lesbar ist. REST schreibt das Format aber nicht vor; auch XML oder andere Formate sind möglich.

Das hängt vom Anwendungsfall ab. REST ist einfacher und weiter verbreitet; GraphQL spielt seine Stärken aus, wenn Clients sehr unterschiedliche, verschachtelte Daten abfragen.

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