Was ist UI/UX-Design?
UI/UX-Design umfasst die Gestaltung digitaler Produkte aus Nutzersicht: UI (User Interface) ist die sichtbare Oberfläche mit Buttons, Farben und Layout, UX (User Experience) das gesamte Erlebnis bei der Nutzung – von der Orientierung bis zum erreichten Ziel.

UI und UX: Was ist der Unterschied?
UI-Design beantwortet die Frage, wie etwas aussieht und sich bedienen lässt: Typografie, Farben, Icons, Abstände, Formularfelder und Zustände wie „aktiv“ oder „deaktiviert“. Es sorgt für eine klare, konsistente Oberfläche.
UX-Design setzt früher an und fragt, ob ein Produkt den Bedarf seiner Nutzer erfüllt. Es geht um Abläufe, Informationsarchitektur und Verständlichkeit. Die Normenreihe DIN EN ISO 9241 beschreibt Gebrauchstauglichkeit als Zusammenspiel aus Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit – genau daran misst sich gutes UX-Design.
Beide Disziplinen greifen ineinander: Eine schöne Oberfläche nützt wenig, wenn Nutzer den nächsten Schritt nicht finden. Und ein durchdachter Ablauf wirkt unprofessionell, wenn die Gestaltung unruhig oder uneinheitlich ist.
So läuft ein UI/UX-Designprozess ab
Am Anfang stehen Fragen statt Entwürfe: Wer nutzt das Produkt, in welcher Situation und mit welchem Ziel? Daraus entstehen Nutzerprofile und Abläufe. Erst danach folgen Struktur und Gestaltung.
Wie umfangreich die einzelnen Schritte ausfallen, hängt vom Projekt ab. Bei einer kleinen Website genügen oft ein kompakter Workshop und ein Prototyp der wichtigsten Seiten, bei einer komplexen Software lohnen sich ausführlichere Tests mit verschiedenen Nutzergruppen.
- Research: Gespräche mit Nutzern, Analyse bestehender Daten und Abläufe
- Informationsarchitektur: Inhalte und Navigation sinnvoll ordnen
- Wireframes: einfache Skizzen der wichtigsten Ansichten
- Klickbarer Prototyp, etwa in Figma, zum Testen vor der Entwicklung
- Usability-Tests mit echten Nutzern und Überarbeitung
- Design-System und Übergabe an die Entwicklung
Vorteile und Grenzen von UI/UX-Design
Gutes UI/UX-Design senkt Schulungs- und Supportaufwand, weil Nutzer sich selbst zurechtfinden. Es erleichtert Abschlüsse in Formularen und Shops und erhöht die Akzeptanz interner Software. Fehler, die im Prototyp auffallen, kosten zudem deutlich weniger als Änderungen am fertigen Code.
Die Grenzen: Design kann ein unklares Angebot oder einen schlechten Prozess nicht reparieren. Und Tests mit wenigen Nutzern liefern wertvolle Hinweise, aber keine statistischen Beweise. Entscheidend ist, Ergebnisse nach dem Start weiter zu beobachten und zu verbessern.
Praxisbeispiel: UI/UX-Design für eine Unternehmens-App
Ein Servicebetrieb möchte, dass seine Techniker Einsätze per App dokumentieren. Statt sofort zu programmieren, begleitet das Designteam zunächst einen Arbeitstag: Wo wird die App genutzt, mit Handschuhen, bei schlechtem Netz? Daraus ergeben sich große Bedienelemente, wenige Pflichtfelder und eine Offline-Funktion. Auch ausreichende Kontraste für den Einsatz im Freien werden berücksichtigt.
Ein klickbarer Prototyp wird mit einigen Technikern getestet und angepasst, bevor die Entwicklung startet. Bei Nano Concepts entsteht UI/UX-Design gemeinsam mit der Partneragentur LOMA DESIGN am selben Standort – Gestaltung und Umsetzung greifen so direkt ineinander.
Häufige Fragen zu UI/UX-Design
Ja, gerade dort. Mitarbeitende nutzen interne Tools täglich und oft unter Zeitdruck. Umständliche Abläufe kosten Arbeitszeit und führen zu Fehlern oder Umgehungslösungen wie Excel-Listen. Eine durchdachte Oberfläche zahlt sich hier schnell aus.
Ein Prototyp simuliert die spätere Anwendung, ohne dass programmiert wird. Nutzer können sich durch Ansichten klicken, Formulare ansehen und Abläufe testen. So lassen sich Entscheidungen früh prüfen und Änderungen kostengünstig umsetzen.
Ein Design-System ist eine Sammlung wiederverwendbarer Bausteine wie Farben, Schriften, Buttons und Formularelemente samt Regeln für ihren Einsatz. Es sorgt dafür, dass alle Bereiche einer Anwendung einheitlich aussehen und neue Ansichten schneller entstehen.
Passende Leistungen
UI/UX-Design
Oberflächen für Software, Apps und Portale – erforscht, als Prototyp getestet und mit LOMA DESIGN gestaltet.
Mehr erfahrenWebdesign
Websites, die Ihre Marke klar zeigen und Besucher gezielt zur Anfrage führen – gestaltet mit LOMA DESIGN.
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Kundenportale, Dashboards und SaaS-Plattformen, die im Browser laufen – ohne Installation, auf jedem Gerät.
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