Digital-Lexikon · Web

Was ist eine Landingpage?

Kurz erklärt

Eine Landingpage ist eine eigens gestaltete Zielseite, auf der Besucher nach dem Klick auf eine Anzeige, einen Newsletter oder einen QR-Code landen. Sie verfolgt genau ein Ziel – etwa eine Anfrage, Buchung oder Anmeldung – und lenkt alles auf diese eine Handlung.

Kategorie WebLesezeit ca. 3 Min.Stand 16. Oktober 2026
Beitragsbild: Landingpage

Landingpage: Definition und Zweck

Der Begriff beschreibt das Ankommen: Eine Landingpage ist die Seite, auf der Besucher einer Kampagne zuerst „landen“. Anders als die Startseite einer Website richtet sie sich an eine bestimmte Zielgruppe mit einem konkreten Anliegen und bietet bewusst nur wenige Wege – im Idealfall nur den zur gewünschten Handlung, der Conversion.

Eingesetzt werden Landingpages für Anzeigen bei Google oder in sozialen Netzwerken, für Newsletter, Messeaktionen, Bewerbungskampagnen oder die Vorstellung einer einzelnen Dienstleistung. Sie können Teil der Unternehmenswebsite sein oder als eigenständige Seite unter einer eigenen Adresse laufen. Bei Google Ads fließt die Qualität der Zielseite zudem in die Bewertung der Anzeige ein.

Wie eine gute Landingpage aufgebaut ist

Wirksame Zielseiten folgen einer klaren Dramaturgie: Die Überschrift greift das Versprechen der Anzeige auf, darunter erklärt die Seite den Nutzen, räumt typische Einwände aus und führt zu einem gut sichtbaren Aufruf zur Handlung. Wichtig ist die Übereinstimmung zwischen Anzeige und Seite, denn sie entscheidet darüber, ob Besucher bleiben. Wer mit „Heizungswartung ab sofort buchbar“ wirbt, sollte genau das in der Überschrift wiederfinden und nicht erst nach langem Suchen.

  • Klare Überschrift mit dem Nutzenversprechen der Anzeige
  • Kurze, konkrete Argumente statt langer Fließtexte
  • Belege wie Bewertungen, Referenzen oder Zertifikate
  • Ein einziger, deutlich sichtbarer Call-to-Action
  • Kurzes Formular mit nur den nötigen Feldern
  • Schnelle Ladezeit, besonders auf dem Smartphone

Praxis­bei­spiel: Wartungsak­tion eines Heizungs­bauers

Ein Heizungsbauer möchte vor der Heizperiode Wartungsverträge verkaufen und schaltet dafür Google-Anzeigen. Statt auf die allgemeine Startseite führt jeder Klick auf eine Zielseite, die nur das Wartungsangebot erklärt: Leistungen, Preis, Kundenstimmen und ein kurzes Formular für den Terminwunsch. Alle anderen Themen des Betriebs bleiben bewusst außen vor.

Die Wirkung lässt sich messen: Wie viele Besucher kommen, wie viele senden das Formular ab, was kostet eine Anfrage? Auf dieser Grundlage lassen sich Überschrift, Aufbau oder Formular in A/B-Tests schrittweise verbessern, statt nach Gefühl zu entscheiden. Schon kleine Änderungen können die Abschlussrate spürbar verschieben.

Typische Fehler und Umsetzung

Häufige Schwächen sind mehrere konkurrierende Handlungsaufforderungen, eine Navigation, die vom Ziel ablenkt, und lange Ladezeiten auf dem Handy. Tracking und eingebundene Dienste müssen datenschutzkonform umgesetzt werden: Analyse- und Werbe-Cookies dürfen in der Regel erst nach Einwilligung laden. Ebenso gehört ein Hinweis darauf in die Datenschutzerklärung, was mit den Formulardaten geschieht.

Nano Concepts entwickelt Landingpages gemeinsam mit der Partneragentur LOMA DESIGN: Texte, Gestaltung, Formular, Tracking und Einwilligungsabfrage kommen aus einer Hand, auf Wunsch einschließlich Anbindung an Ihr CRM. Damit landen Anfragen ohne Umwege dort, wo Ihr Vertrieb sie bearbeitet, und Sie sehen, welche Kampagne sie gebracht hat.

Häufige Fragen zu Landingpage

Die Startseite ist der Eingang zur gesamten Website und bedient viele Zielgruppen und Anliegen. Eine Landingpage richtet sich an eine Zielgruppe mit einem Ziel, hat meist keine Hauptnavigation und führt zu einer einzigen Handlung.

Das hängt von Umfang, Gestaltung, Texten und Anbindungen ab. Einfache Zielseiten sind mit überschaubarem Aufwand umsetzbar, aufwendige Seiten mit Animationen, Formularlogik und CRM-Anbindung kosten mehr. Nano Concepts erstellt dafür nach einem Erstgespräch ein verbindliches Angebot.

So wenige wie möglich: Name, ein Kontaktweg und ein kurzes Anliegen genügen oft. Jedes zusätzliche Pflichtfeld hält tendenziell Interessenten vom Absenden ab. Was Sie nicht sofort brauchen, können Sie im Gespräch erfragen.

Ja. Auch eine einzelne Zielseite ist ein geschäftsmäßiges Online-Angebot und braucht ein erreichbares Impressum und eine Datenschutzerklärung. Erheben Sie Daten per Formular oder setzen Tracking ein, müssen Sie zusätzlich informieren und gegebenenfalls Einwilligungen einholen.

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