Ratgeber · Kosten & Budget

Was kostet ein IT-Rollout – und wovon hängt der Preis ab?

Ob neue Arbeitsplätze in zwanzig Filialen, die Umstellung auf Windows 11 oder ein neues Kassen- und Netzwerksystem: Ein IT-Rollout ist ein Projekt, kein einzelner Handgriff. Dieser Ratgeber erklärt, was den Preis bestimmt und welche Angaben Sie für ein belastbares Angebot brauchen.

Ratgeber Kosten & BudgetLesezeit ca. 4 Min.Stand 16. Oktober 2026
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Kurz & klar

Was ein IT-Rollout kostet, lässt sich nicht pauschal sagen: Der Preis hängt von der Zahl der Geräte und Standorte, dem Umfang von Vorbereitung und Konfiguration, den gewünschten Zeitfenstern, dem Aufwand pro Arbeitsplatz und der Projektsteuerung ab. Hardware und Lizenzen kommen in der Regel separat hinzu. Für IT-Rollouts erstellen Nano Concepts und die IT-Service-Partner RELEDER und FAIMA IT Services deshalb ein individuelles Angebot nach Umfang, Standorten und Zeitfenstern – ohne Pauschalpaket von der Stange.

IT-Rollout: was dazugehört und was das für die Kosten bedeutet

Ein IT-Rollout ist die koordinierte Einführung von Hardware oder Software an vielen Arbeitsplätzen oder Standorten. Typische Anlässe sind neue Notebooks, der Umstieg auf Windows 11 – der reguläre Support für Windows 10 endete am 14. Oktober 2025 –, ein neues Netzwerk, Kassensysteme, Smartphones oder Drucker. Im Kern geht es darum, dass jedes Gerät nach dem Einsatz fertig konfiguriert, getestet und dokumentiert beim Anwender steht.

Entsprechend besteht ein Rollout aus mehreren Phasen: Planung und Bestandsaufnahme, Vorbereitung und Konfiguration, Auslieferung und Installation, Einweisung der Anwender, Abnahme und Dokumentation. Jede Phase verursacht Aufwand, der je nach Projekt unterschiedlich gewichtet ist. Ein Angebot sollte diese Phasen erkennbar ausweisen, damit Sie nachvollziehen können, wofür Sie bezahlen. Je klarer die Phasen im Vorfeld definiert sind, desto geringer ist das Risiko von Verzögerungen.

Vorbereitung und Staging: warum der Aufwand vor dem Einsatz entsteht

Ein großer Teil der Arbeit passiert, bevor ein Techniker zu Ihnen kommt. Geräte werden zentral vorbereitet: Betriebssystem einspielen, Software installieren, Richtlinien und Benutzerprofile einrichten, Sicherheitseinstellungen setzen und alles testen. Man spricht von Staging. Der Vorteil: Vor Ort muss nur noch ausgepackt, angeschlossen und übergeben werden, was die Störung im Tagesgeschäft verkürzt.

Der Aufwand für die Vorbereitung hängt davon ab, wie einheitlich Ihre Arbeitsplätze sind. Gibt es ein oder zwei Standardprofile, lässt sich vieles automatisieren und auf viele Geräte übertragen. Haben Abteilungen unterschiedliche Programme, Drucker und Berechtigungen, steigt der Konfigurationsaufwand. Eine saubere Vorgabe, wie ein fertiger Arbeitsplatz aussehen soll, spart deshalb Zeit und Kosten.

Standorte, Zeitfenster und Anfahrt

Je mehr Standorte, desto mehr Koordination: Lieferung, Zutritt, Ansprechpartner und Anfahrt müssen pro Ort geplant werden. Wir übernehmen IT-Rollouts deutschlandweit gemeinsam mit unseren Partner-Teams, die Einsätze vor Ort durchführen. Reisezeiten und Anfahrtswege fließen in die Planung ein; bei gebündelten Einsätzen in einer Region lässt sich der Aufwand meist besser organisieren als bei verstreuten Einzelstandorten.

Auch Zeitfenster beeinflussen den Preis. Wenn der Betrieb nicht stehen darf – in Praxis, Handel oder Produktion –, erfolgen Einsätze abends, nachts oder am Wochenende. Das erfordert Planung und gegebenenfalls höhere Einsatzkosten. Je flexibler Sie bei Terminen sind, desto leichter lässt sich ein wirtschaftlicher Ablauf finden. Nennen Sie uns deshalb Ihre Zeitfenster schon in der Anfrage.

Hardware, Lizenzen und Altgeräte

Die Kosten für Geräte und Lizenzen sind meist ein eigener Posten neben der Dienstleistung. Ob Sie Hardware selbst beschaffen oder über den Dienstleister beziehen, gehört in die frühe Planung, weil Lieferzeiten den gesamten Zeitplan bestimmen können. Auch die Frage, ob vorhandene Geräte die Anforderungen der neuen Software erfüllen, entscheidet darüber, ob Neuanschaffungen nötig sind.

Hinzu kommt der Umgang mit Altgeräten und Daten. Benutzerdaten und Einstellungen sollen auf die neuen Geräte übernommen werden, die alten Geräte werden eingesammelt. Bevor sie weitergegeben oder entsorgt werden, sollten die Daten datenschutzgerecht gelöscht werden. Wer das vorab festlegt, vermeidet Rückfragen und Zusatzaufwand beim Einsatz selbst. Auch hier gilt: Was vor dem Einsatz entschieden ist, kostet vor Ort weniger Zeit.

  • Geräte und Zubehör: Beschaffung, Lieferung, Lagerung bis zum Einsatz
  • Lizenzen und Abonnements der einzusetzenden Software
  • Datenübernahme von alten auf neue Geräte
  • Einsammeln und datenschutzgerechtes Löschen von Altgeräten
  • Peripherie wie Monitore, Dockingstationen und Drucker

Projekt­lei­tung, Doku­menta­tion und Nachbe­treuung

Bei größeren Rollouts gehört eine Projektleitung dazu, die Termine abstimmt, Teams koordiniert, Fortschritt meldet und bei Abweichungen reagiert. Dieser Anteil fällt bei wenigen Geräten kaum ins Gewicht, wächst aber mit der Zahl der Standorte. Für jeden Einsatz sollte klar sein, wer vor Ort ansprechbar ist und was als Abnahme gilt. Ein Abnahmeprotokoll pro Standort gibt beiden Seiten Sicherheit.

Nach dem Einsatz bleibt meist Nacharbeit: Nachzügler, Geräte mit Problemen, Fragen der Anwender. Rechnen Sie damit ein und halten Sie fest, wer sich darum kümmert. Eine Dokumentation der installierten Geräte, Konfigurationen und Zugangsdaten erleichtert den späteren Support, den wir auf Wunsch ebenfalls vom 1st bis zum 3rd Level mit den Partnern übernehmen.

So entsteht Ihr Angebot für den IT-Rollout

Für IT-Rollouts gelten nicht unsere Software-Pakete, sondern ein individuelles Angebot nach Umfang, Standorten und Zeitfenstern. Im kostenlosen Erstgespräch erfassen wir gemeinsam mit unseren Partnern die Eckdaten: Zahl der Geräte, Standorte, gewünschte Konfiguration, Zeitfenster und Besonderheiten. Daraus entsteht ein Angebot, in dem Vorbereitung, Einsatz vor Ort, Projektleitung und Nacharbeit nachvollziehbar getrennt sind.

Je genauer Ihre Angaben, desto belastbarer das Angebot. Eine einfache Tabelle mit Standort, Anzahl der Arbeitsplätze und Gerätetyp genügt für den Anfang. Auf Anfragen antworten wir in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Das kostenlose Erstgespräch vereinbaren Sie telefonisch oder per E-Mail. So können wir Aufwand und Zeitrahmen schon im ersten Schritt realistisch einschätzen.

Darauf kommt es an

Diese Faktoren bestimmen die Kosten

Anzahl Geräte und Arbeits­plätze

Mehr Geräte bedeuten mehr Vorbereitung, Installation und Abnahme; Skaleneffekte entstehen vor allem bei einheitlichen Arbeitsplätzen.

Zahl der Standorte

Jeder Standort erfordert Koordination, Anfahrt, einen Ansprechpartner und ein eigenes Abnahmeprotokoll.

Zeitfenster

Einsätze außerhalb der Geschäftszeiten oder am Wochenende verursachen höhere Planungs- und Einsatzkosten.

Vorbereitung und Konfigura­tion

Je einheitlicher das Zielbild, desto mehr lässt sich zentral automatisieren, statt vor Ort einzeln einzurichten.

Komplexität der Umgebung

Netzwerk, Domänenanbindung, Branchensoftware und Sonderperipherie erhöhen den Test- und Einrichtungsaufwand.

Hardware und Lizenzen

Beschaffung und Lieferzeiten sind meist ein eigener Posten und bestimmen den Zeitplan mit.

Daten­über­nahme und Altgeräte

Übernahme von Benutzerdaten, Einsammeln und datenschutzgerechtes Löschen der alten Geräte kosten zusätzliche Zeit.

Projekt­lei­tung und Doku­menta­tion

Koordination, Statusberichte und Abnahmeprotokolle gewinnen mit der Projektgröße an Gewicht.

Checkliste

Ihre Checkliste zum Mitnehmen

  • Liste aller Standorte mit Zahl und Art der Arbeitsplätze erstellen
  • Zielzustand beschreiben: Betriebssystem, Software, Einstellungen
  • Gewünschte Zeitfenster und Sperrzeiten pro Standort festhalten
  • Ansprechpartner und Zutrittsregelung je Standort benennen
  • Klären, wer Hardware und Lizenzen beschafft
  • Datenübernahme und Umgang mit Altgeräten festlegen
  • Eine Pilotgruppe für den ersten Test bestimmen
  • Abnahmekriterien und Nachbetreuung vereinbaren
Pakete

Unsere Pakete als Orientierung

Starter

ab 2.500 €

Ideal für Landing Pages, einfache Web-Applikationen und Prototypen.

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Professional

ab 8.000 €

Für komplexe Webanwendungen, Portale und maßgeschneiderte Softwarelösungen.

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Enterprise

Individuell

Für große Projekte, Systemlandschaften und langfristige Entwicklungspartnerschaften.

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Orientierungspreise netto – das genaue Angebot erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch. Preise & Pakete im Detail

FAQ

Häufige Fragen

Eine seriöse Zahl pro Arbeitsplatz gibt es nicht, weil Vorbereitung, Standorte, Zeitfenster und Besonderheiten der Umgebung den Aufwand bestimmen. Wir erstellen für IT-Rollouts ein individuelles Angebot nach Umfang, Standorten und Zeitfenstern. Dafür genügen für den Anfang Standortliste und Gerätezahl.

Das hängt davon ab, wie viele Geräte umgestellt werden, ob die vorhandene Hardware die Systemanforderungen erfüllt und wie viel Vorbereitung, Datenübernahme und Einweisung nötig sind. Neue Geräte und Lizenzen kommen separat hinzu. Ein individuelles Angebot erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch.

Geräte und Lizenzen werden in der Regel getrennt von der Dienstleistung betrachtet. Ob Sie selbst beschaffen oder die Beschaffung über uns und unsere Partner laufen soll, klären wir im Erstgespräch. Das beeinflusst auch den Zeitplan wegen der Lieferzeiten.

So früh wie möglich, denn Lieferzeiten, Vorbereitung und Abstimmung der Zeitfenster brauchen Vorlauf. Je mehr Standorte beteiligt sind, desto mehr Zeit sollten Sie einplanen. Einen realistischen Terminplan nennen wir nach der Bestandsaufnahme.

Ja. Gemeinsam mit unseren IT-Service-Partnern RELEDER und FAIMA IT Services führen wir IT-Rollouts deutschlandweit durch – mit unseren Partner-Teams vor Ort und der Projektsteuerung aus Dudenhofen.

Ja, Einsätze am Abend oder am Wochenende sind nach Absprache möglich, wenn der Betrieb nicht unterbrochen werden darf. Das wirkt sich auf die Einsatzplanung und damit auf den Preis aus. Nennen Sie uns Ihre Zeitfenster schon in der Anfrage.

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