Spezialisierung · API & Backend

E-Rechnung-Schnittstelle: XRechnung und ZUGFeRD in Ihren Systemen

Wir binden die E-Rechnung an Ihre bestehenden Systeme an – damit Ihr ERP, Shop oder Ihre eigene Software XRechnung und ZUGFeRD erzeugt und eingehende E-Rechnungen automatisch weiterverarbeitet werden. Die steuerlichen Vorgaben klären Sie mit Ihrer Steuerberatung, wir setzen sie technisch um.

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Beitragsbild: E-Rechnung-Schnittstelle
Kurz & klar

Eine E-Rechnung-Schnittstelle sorgt dafür, dass Ihre Systeme strukturierte elektronische Rechnungen nach der europäischen Norm EN 16931 – etwa als XRechnung oder ZUGFeRD – erzeugen, empfangen, prüfen und an Buchhaltung oder DATEV weitergeben. In Deutschland müssen Unternehmen im inländischen B2B-Geschäft seit dem 1. Januar 2025 E-Rechnungen empfangen können, für den Versand gelten Übergangsregeln bis Ende 2026 bzw. 2027. Nano Concepts entwickelt die Anbindung an Ihre vorhandene Software nach den Paketen Starter ab 2.500 €, Professional ab 8.000 € oder Enterprise; diese Übersicht ersetzt keine Steuerberatung.

E-Rechnung-Schnittstelle mit Nano Concepts

Eine E-Rechnung-Schnittstelle verbindet die E-Rechnung mit den Systemen, die Sie schon haben: Ihr ERP oder Shop erzeugt Rechnungen im strukturierten Format, eingehende E-Rechnungen werden automatisch gelesen, geprüft und an Freigabe und Buchhaltung weitergereicht. Anlass ist die Umstellung im inländischen B2B-Geschäft: Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Für den Versand gelten Übergangsregeln bis Ende 2026, für Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz bis 800.000 € bis Ende 2027. Spätestens ab 2028 ist die E-Rechnung im inländischen B2B-Verkehr grundsätzlich Pflicht.

Eine PDF-Datei per E-Mail ist dabei keine E-Rechnung im Sinne des Gesetzes. Gemeint sind strukturierte Formate nach der europäischen Norm EN 16931, vor allem die XRechnung als reine XML-Datei und ZUGFeRD ab Version 2.0.1 als PDF mit eingebetteten XML-Daten – ausgenommen die Profile MINIMUM und BASIC WL. Viele Standardprogramme beherrschen das inzwischen. Eine eigene Schnittstelle braucht es, wenn Ihre Rechnungen aus einem gewachsenen ERP, einer Branchenlösung oder einer Eigenentwicklung stammen oder wenn eingehende E-Rechnungen automatisch in Ihre Prozesse einfließen sollen.

Wir bauen die Erzeugung direkt in Ihre Software ein, validieren jede Rechnung vor dem Versand gegen die offiziellen Prüfregeln und übergeben Rechnungsdaten samt XML an Ihre Buchhaltung – auf Wunsch auch an DATEV über die offiziellen DATEV-Wege, abgestimmt mit Ihrer Kanzlei. Für den Empfang richten wir einen Eingangskanal ein, lesen die XML-Daten aus und machen sie in einer Ansicht lesbar. Welche Fristen und Ausnahmen für Ihr Unternehmen gelten, klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung – diese Seite ersetzt keine Steuerberatung.

Typische Anzeichen, dass sich E-Rechnung-Schnittstelle lohnt

  • Sie erhalten bereits E-Rechnungen und öffnen die XML-Dateien mühsam mit Hilfsprogrammen.
  • Ihr ERP oder Ihre Eigenentwicklung kann keine XRechnung oder ZUGFeRD erzeugen.
  • Geschäftskunden oder Behörden fordern Rechnungen im strukturierten Format an.
  • Eingangsrechnungen werden per E-Mail weitergeleitet, ausgedruckt und von Hand freigegeben.
  • Sie möchten die Übergangsfristen nicht bis zum letzten Monat ausreizen, sondern rechtzeitig umstellen.
Leistungsumfang

Was wir für Sie umsetzen

E-Rechnung-Schnittstelle für ERP, Shop und Eigenentwicklung – XRechnung und ZUGFeRD erzeugen, empfangen und weitergeben.

E-Rechnungen erzeugen

Ihr ERP, Shop oder Ihre Eigenentwicklung erstellt Rechnungen als XRechnung oder ZUGFeRD – aus den Daten, die ohnehin im System vorliegen.

Validierung vor dem Versand

Jede Rechnung wird automatisch gegen Norm und Prüfregeln getestet, etwa mit dem KoSIT-Validator, bevor sie Ihr Haus verlässt.

Empfang & Auslesen

Eingehende E-Rechnungen aus Postfach oder Portal werden erkannt, ausgelesen und als gut lesbare Ansicht dargestellt.

Freigabe-Workflow

Eingangsrechnungen laufen mit Zuordnung zu Bestellung, Kostenstelle und Freigabeschritten durch Ihr Haus – statt per Weiterleitung im E-Mail-Postfach.

Übergabe an Buchhaltung & DATEV

Rechnungsdaten und Originaldatei gehen an Ihre Buchhaltungssoftware oder über die offiziellen DATEV-Wege an Ihre Kanzlei.

Ablage im Originalformat

E-Rechnungen werden im Originalformat abgelegt, damit die XML-Datei unverändert für die Aufbewahrung erhalten bleibt.

Ihre Vorteile

Warum Unternehmen auf uns setzen

Umstellung rechtzeitig im Griff

Ihre Systeme sind technisch auf Empfang und Versand vorbereitet, bevor die Übergangsfristen auslaufen.

Kein Systemwechsel nötig

Die E-Rechnung kommt in Ihre bestehende Software, statt dass Sie Rechnungen in einem Zusatzportal doppelt erfassen.

Schnellere Rechnungsprüfung

Strukturierte Daten lassen sich automatisch mit Bestellungen abgleichen. Abtippen und Suchen in PDFs entfallen.

Fehler vor dem Versand erkennen

Die automatische Validierung fängt fehlende Pflichtangaben ab, bevor ein Kunde die Rechnung zurückweist.

Einsatzbeispiele

E-Rechnung-Schnittstelle in Ihrer Branche

So sieht E-Rechnung-Schnittstelle in typischen Branchen aus – konkrete Beispiele aus dem Unternehmensalltag.

Industrie & Fertigung

Ein Maschinenbauer erweitert sein ERP um den Versand von ZUGFeRD-Rechnungen und gleicht eingehende Lieferantenrechnungen automatisch mit Bestellungen ab.

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Handel & E-Commerce

Ein B2B-Onlinehändler erzeugt für Geschäftskunden automatisch E-Rechnungen aus dem Shop, während Privatkunden weiter eine PDF-Rechnung erhalten.

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Logistik

Eine Spedition liest eingehende E-Rechnungen ihrer Subunternehmer aus und ordnet sie automatisch den abgerechneten Transportaufträgen zu.

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Gesundheit & Pflege

Ein Pflegedienst richtet für Rechnungen von Lieferanten und Dienstleistern einen zentralen E-Rechnungseingang mit Freigabe durch die Leitung ein.

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Immobilien

Eine Hausverwaltung empfängt E-Rechnungen von Handwerkern, ordnet sie Objekten zu und übergibt sie zur Freigabe an die zuständigen Verwalter.

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Finanzen & Versicherungen

Ein Finanzdienstleister lässt Eingangsrechnungen als E-Rechnung automatisch prüfen und mit Kostenstellen an die Buchhaltung übergeben.

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Dienstleistung & Beratung

Ein IT-Dienstleister erzeugt monatliche Wartungsrechnungen aus seiner Vertragsverwaltung als XRechnung – auch für Kunden aus der öffentlichen Verwaltung.

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Handwerk

Ein Handwerksbetrieb erhält Großhändler-Rechnungen als E-Rechnung und übernimmt Positionen und Beträge automatisch in die Nachkalkulation seiner Baustellen.

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Startups

Ein SaaS-Startup erweitert sein Abrechnungssystem so, dass Geschäftskunden ihre Abo-Rechnungen als ZUGFeRD mit maschinenlesbaren Daten erhalten.

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Bildung & Forschung

Ein Bildungsträger stellt Rechnungen an Behörden und Arbeitgeber als XRechnung aus und behält den Versandstatus jeder Rechnung im Blick.

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Tourismus & Gastronomie

Ein Tagungshotel erzeugt Rechnungen für Firmenveranstaltungen als E-Rechnung, während Privatgäste wie gewohnt ihren Beleg erhalten.

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Medien & Kreativwirtschaft

Ein Verlag stellt Anzeigenrechnungen an Geschäftskunden als E-Rechnung aus und verarbeitet eingehende Druckerei- und Honorarrechnungen automatisch.

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Ablauf

So läuft Ihr Projekt ab

  1. BestandsaufnahmeWir erfassen, aus welchen Systemen Rechnungen entstehen, auf welchen Wegen Eingangsrechnungen ankommen und was Ihre Steuerberatung vorgibt.
  2. Format- & ProzesskonzeptWir legen fest, welches Format für welche Kunden erzeugt wird, wie der Empfang läuft und wer Rechnungen freigibt.
  3. Entwicklung & ValidierungErzeugung, Auslesen und Übergabe werden programmiert. Jede Testrechnung durchläuft die automatische Prüfung.
  4. Testlauf mit GeschäftspartnernMit ausgewählten Kunden und Lieferanten tauschen wir Testrechnungen aus und prüfen die Übernahme in Buchhaltung bzw. DATEV.
  5. Umstellung & BetreuungSie stellen schrittweise um. Ändern sich Formate oder Vorgaben, passen wir die Schnittstelle im Rahmen der Wartung an.

Technologien & Werkzeuge

XRechnung (UBL/CII)ZUGFeRD / Factur-XEN 16931KoSIT-ValidatorPeppolPDF/A-3MustangprojectLaravelPython
FAQ

Häufige Fragen zu E-Rechnung-Schnittstelle

Für viele kleine Unternehmen genügt die Lösung, die ihr Buchhaltungsprogramm bereits mitbringt. Eine eigene E-Rechnung-Schnittstelle lohnt sich, wenn Rechnungen aus ERP, Shop oder Eigenentwicklung kommen oder Eingangsrechnungen automatisch verarbeitet werden sollen. Einzelne Anbindungen sind im Starter-Paket ab 2.500 € möglich, Versand und Empfang mit Freigabe-Workflow eher im Professional-Paket ab 8.000 € – das genaue Angebot folgt nach dem kostenlosen Erstgespräch.

Nach derzeitigem Stand werden E-Rechnungen in Deutschland nicht an das Finanzamt übermittelt, sondern direkt zwischen Rechnungssteller und Empfänger ausgetauscht. Ein elektronisches Meldesystem wird auf EU-Ebene vorbereitet, ist hierzulande aber noch nicht eingeführt. Wir planen Ihre Schnittstelle so, dass spätere Erweiterungen möglich bleiben; den aktuellen Stand klärt Ihre Steuerberatung.

Die E-Rechnung wird mit ihrer XML-Datei an die Buchhaltung übergeben, sodass Rechnungsdaten nicht neu erfasst werden müssen. Für die Übergabe an DATEV nutzen wir die offiziellen DATEV-Formate und -Schnittstellen und stimmen den genauen Weg mit Ihrer Kanzlei ab – etwa, ob sie mit DATEV Unternehmen online arbeitet.

Empfangen können müssen Unternehmen E-Rechnungen im inländischen B2B-Geschäft seit dem 1. Januar 2025. Beim Versand sind bis Ende 2026 noch Papierrechnungen und – mit Zustimmung des Empfängers – andere elektronische Formate wie PDF zulässig, für Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz bis 800.000 € bis Ende 2027; ab 2028 gilt die Pflicht grundsätzlich für alle. Ausnahmen bestehen etwa für Kleinbetragsrechnungen bis 250 €, und dieser Überblick ersetzt keine Steuerberatung.

Nein. Eine E-Rechnung ist ein strukturierter Datensatz nach EN 16931, etwa eine XRechnung oder eine ZUGFeRD-Rechnung ab Version 2.0.1, deren Daten maschinell ausgewertet werden können. Eine reine PDF-Datei gilt als sonstige Rechnung und ist nur noch im Rahmen der Übergangsregeln zulässig.

Die Erzeugung von E-Rechnungen aus einem System ist oft in wenigen Wochen umgesetzt, wenn die Rechnungsdaten dort vollständig vorliegen. Mehr Zeit brauchen meist der Empfangsprozess mit Freigaben und die Tests mit Geschäftspartnern. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie einen realistischen Zeitplan.

Standorte

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